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Tag 8 Edelweiss und Palmen Drucken

30.06.2007

Da die Autobahn direkt am Genfer See vorbeiführt und einen traumhaften Blick auf diesen bietet stand spätestens ab unserer Hinfahrt in den Urlaub fest, dass wir Abstecher nach Montreux unternehmen. Durch einen Insider-Tip von Marco Polo wurde uns empfohlen von Montreux aus mit der Zahnradbahn auf den Hausberg, den Rochers de Naye zu fahren. Die Aussicht vom 2000m hohen Gipfel ist halt auch in 360Grad traumhaft. Man kann den Genfer See, die Berner, Walliser und Savoyer Alpen mit dem Mont-Blanc Massiv sehen. Zunächst bot sich uns bereits im Örtchen Villeneuve ein traumhafter Blick auf Montreux mit seinen mondänen Villen, die sich das Seeufer hinaufziehen. 

In Montreux waren wir beeindruckt von den vielen tollen Motiven die sich uns boten. Wir haben nur die Bahnstation zum Rochers de Naye nicht gefunden, denn es gab dafür kein Hinweisschild. Dank unseres tollen Französisch sowie mit Händen und Füßen gelang uns schließlich der Start und wir konnten in Ruhe auch den Bergblick zu unserem Ziel von Montreux aus genießen.
 
Obwohl wieder mal „äußerst billig“, war die 50min-Fahrt ins „Marmottes-Paradis“ wirklich ein schönes Erlebnis, wenn auch französisch organisiert. Die Hälfte der Wagen ließ man leer, die andere war übervoll. Die Umgegend der Bergstation sowie der super Blick entschädigten für alles. Leider blieb es aber den ganzen Tag über diesig, also nicht optimal für den Weitblick.

Für Jenny war auch was dabei, denn auf dem Gipfel ist auch ein Murmeltier-Paradies. In 7 verschiedenen Bereichen gibt es verschiedene Tierchen aus der ganzen Welt zu sehen und mit Grünzeug zu füttern. Es gibt auch einen Alpengarten mit fast 1000 Pflanzen aus Ländern der ganzen Welt im Alpengarten Rambertia.
 
Neu ist auch einen unvergesslichen Abend und eine Übernachtung in einer mongolischen Hütte zu verbringen.

Französisch war wieder das super direkt am Felsabhang gelegene Panoramarestaurant. Dorthin geht man direkt durch den Fels, allerdings war es halt nach der Mittagszeit 1,5Stunden geschlossen, so dass auch 15,30Uhr nur die Angestellten am Tisch saßen, aber niemand bedient wurde. Also haben wir uns eben an der Landschaft satt gesehen.
 
Nach der Abfahrt haben wir noch ca. 2Stunden in Montreux verbracht, einer wirklichen touristischen Perle im mondänen Stil am Genfer See.

Auf Hin- und Rückweg kamen wir am 3km vor Montreux, direkt am See gelegenen Wasserschloss Chillon vorbei. Dieser ehemalige Sitz der Savoyer Grafen mit Wachtürmen, doppelter Befestigungsmauer und senkrecht in den See abfallenden Mauern ist eine der schönsten mittelalterlichen Burgen der Schweiz und ich liebe halt Wasserschlösser.

 
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