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Tag 6 Zermatt Drucken

28.06.2007

Gleich zu Anfang: Ich bin mir bewusst, dass ich wieder viel zu viele Fotos geschossen und Videos aufgenommen habe, aber die Bergwelt über Zermatt ist halt ein Traum den wir erleben durften und der nicht vergessen werden soll !
Nun aber schrittweise. Es war sicher einer der Höhepunkte in unserem Schweiz-Urlaub, für welchen wir das richtige Wetter per Webcam des Schweizer Fernsehens abgepasst hatten. Wir fuhren über die Rhône-Autobahn bei Stahlblauem Himmel und zwischen den Weinbergen gen Sion, weiter nach Sierre und Visp und dort ins Tal der Visp. Beim Abzweig in Stalden wählten wir Zermatt und das Mattertal bis dorthin.
 

Zermatt eine autofreie Stadt ist mussten wir schon in Täsch parken und dann mit dem Shuttle-Zug nach Zermatt fahren. Incl. Kinder-Ermäßigung für Jenny haben wir dann für den Shuttle und die Gornergratbahn (hin und zurück) wieder mal nur läppische und knappe 200 SFR bezahlt – nur nicht daran denken. Wir wurden aber mit einer herrlichen Fahrt und ganz wundervollen Ausblicken und Erlebnissen entschädigt!!
 
Die Züge und die Fahrt von Zermatt in 1616m bis zum Gornergrat in 3095m Höhe sind einfach fantastisch.  

Immer begleitet einen das Matterhorn als Hauptattraktion, aber auch wundervolle andere Naturschönheiten wie der Wasserfall von Findelbach, der Riffelberg oder die Gletscher-Landschaft.
 
Oben am Gornergrat gibt es eine 360Grad-Aussicht, viele 4000’er Ausblicke und einen Ausgangspunkt für wundervolle Wanderungen. Natürlich trifft man dort auch die „Wahrzeichen vom Wallis“, die Bernhardiner-Hunde.
 
Wir sind nach einer ausgiebigen Rast auf dem Gipfel dann zu Fuß abgestiegen. Zunächst zum Riffelberg incl. Riffelsee. Wir haben die Station „Rotenboden“ der Gornergratbahn besucht und sind weiter abgestiegen in Richtung Riffelalp bzw. später in Richtung Riffelberg. Fast allein waren wir dort und die Beobachtung von Murmeltieren und Steinböcken in freier Wildbahn haben Jenny und Kerstin für die körperliche Anstrengung entschädigt.
 
Zuletzt haben wir die Abfahrt im Abendlicht genossen und noch mal Zermatt angeschaut. Das ist schon eine mondäne Stadt, ein sehr teures Pflaster. Es gibt aber auch das „Hintedorf“ direkt am Fluß Visp, welches noch die ursprünglichen Gebäude und Kornspeicher zeigt, die wirkungsvoll die Nager mit Stein-Unterkonstruktionen abhielten.

Letzlich sind wir in Zermatt schon mal dem Glacier-Express begegnet, mit dem wir noch mal ein Stück fahren wollen – wenn auch nicht bis Davis bzw. St. Moritz – und haben ihn bewundert.

 
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