Menu Content/Inhalt
Home arrow free time! arrow Tag 5 Parc d’Attractions du Chatelard – Emosson
Tag 5 Parc d’Attractions du Chatelard – Emosson Drucken

27.06.2007

Beginnend mit wunderschönen Blicken auf eines der vielen Weinanbaugebiete des Rhônetales, welche direkt an unserer Talzufahrt von Ovronnaz nach Riddes liegen, fuhren wir in Richtung Martigny. Von dort aus in die Schlucht von Trient und über den Col de Forclaz, einen Pass den dire Wintersportler als zähes Hindernis auf dem Weg in die französischen Skigebiete kennen. Bei extremen Schneelagen dürfen die Autos dort einspurig auf dem Notweg durch den Eisenbahntunnel fahren. Wir konnten dort die stämmigen, kurzbeinigen Eringer Ringkampfkühe sehen. Die Ringkuhkämpfe im Val d’Anniviers sind (wie Stierkämpfe in Spanien) im Kanton Wallis unblutige Herzenssache, denn die unterlegene Kuhdame gibt beim Zweikampf des Stirndückens mit verhackten Hörnern schnell auf. Die Siegerin „Le Reine“ ist die Königin und so eine rauflustige Majestät wird mit 15.000 Franken belonht! 

Die letzte Etappe bis 30m über der Staumauer des Emosson-Stausees (1961m) bewäligt eine weitere, führerlose Standseilbahn mit Zahnrädern, die „Le Minifunc“. Sie ist „nur“ noch 71% steil.

Oben angekommen erwartete uns der Winter im Sommer. Es zog immer mehr zu und im Eisregen nahmen wir Fotos von der Staumauer und dem Stausee auf, unter welchem die alte, ehemalige Ortschaft Emosson „begraben“ ist.Aus Temperaturgründen sind wir dann nicht wie geplant um den Stausee gewandert, sondern haben nur noch die ehemalige Kirche des Ortes besucht, welche man „über Wasser“ versetzt hat und danach die Hütte mit bis zu 60 doppelstöckigen Schnarchkapseln in Zimmern bis zu 30 Leuten !!!

Auf dem Rückweg nach Hause haben wir dann noch einen kleinen Abstecher in den unter Ovronnaz gelegenen Weinberg gemacht. Dort ist nämlich 2001 zur Überquerung einer 820m hohen Schlucht eine 100m lange Hängebrücke gebaut worden und wartete darauf getestet zu werden! Seit dem „Verweigerer vom Monte Cristallo in Italien“ war das Entern einer Hängebrücke ja noch eine offene Rechnung.
 
Am Abend haben wir es und dann daheim gemütlich gemacht bei leckerem Walliser Weiswein am offenen Kaminfeuer in unserem Haus. Nach Eisregen am Tag konnte es dann schon mal Hitze am Abend sein.

 
< Zurück   Weiter >