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Tag 4 Folge den Spuren des Cowboys Drucken

26.06.2007

Heute waren wir auf Höhenschnitzeljagd in den Bergmassiven des Muveran über Ovronnaz.
Es gibt zwei Touren und beide ermöglichen es die Berge mit ihrer Fauna und Flora sowie die Abenteuer des Helden auf spielerische Weise zu entdecken.

 

Die Spielregeln sind einfach: die verschiedenen Posten müssen gefunden und die einzelenen Rätsel gelöst werden. Das ist eine originelle und lustige Methode Kinder zum Wandern und Natur beobachten zu motivieren und bei unserer Jenny hat es auch funktioniert.


Ein Handköfferchen mit Postenplan, Fragebogen und einem Stift war beim Verkehrsbüro abzuholen.


Mit dem Sessellift ging es auf 1920m Höhe zur Hütte Jorasse als Startpunkt.


Aufgrund der doch starken Bewölkung (ohne Regen, aber mit Nebelschwaden um die Bergspitzen) war es doch empfindlich kalt. Unten im Tal 11,5Grad, oben über 2000m konnten wir es nicht messen, aber es war natürlich kälter.


Dafür bot sich uns ständig ein herrliches Höhenpanorama auf das Rhone-Tal und unseren Ort Ovronnaz. Die Wolken blieben schön über den Spitzen und der Blick weit. Der Wanderweg ging bis auf über 2400m hoch. Tiere und Pflanzen hatten offensichtlich noch nicht so viele Sommertouristen in diesem Jahr gesehen, denn alles schien irgendwie unberührt und zutraulich. Sogar ein paar Schneespuren hatten wir noch.

Besonders hervorzuheben waren die herrlich bunt blühenden Bergwiesen mit allen Farbe die man sich vorstellen kann und viel mehr Arten als wir kennen. Dank Lucky Luke lernten wir blühende Arnika, verschiedene Enziane, Kohlröschen (Männertreu) und andere kennen und konnten sie Fotografieren. Nur die Sonne fehlte fast immer, so dass auf den Fotos die Farben nicht so gut kamen.

Die Schnecken hat das aber zumindest nicht gestört, denn wir konnten das erste mal in unserem Leben Voyeur beim Schnecken-Sex sein. Man muss halt nur mit wachen Augen durch die Gegend gehen.

Wie fast immer in den letzten Tagen war außer uns fast niemand unterwegs. Dies brachte neben samtgrünen, fast unberührten Wanderwegen  auch mit sich, dass viele Hütten noch nicht auf viele Besucher eingestellt waren. So wurden wir in der Hütte Lui d’Aout (Die Hänge des August) einfach mit den zwei befreundeten Paaren der Betreiber-Familie in die Küche gebeten und dort saßen wir direkt neben dem Herd.

Neben leckerem Apfelkuchen gab es auch hausgemachte Apfelsaft-Torte und für mich wurde noch gebratenes Ziegenkäsesandwich auf Letscho-Soße frisch zubereitet. Die Chefin hatte eine Mutter aus Zürich, einen Vater aus Villingen/Schwennigen im Schwabenland und war im Kanton Wallis aufgewachsen. Deshalb sprach sie als Vermittlerin zwischen ihren Freunden und uns am Tisch sehr gut Deutsch und Französisch. Dresden kannte keiner, außer der Fußball-Mannschaft !!!!

Klar, dass die gute Köchin mir zuletzt noch das Rezept für die Apfelsaft-Torte ins Deutsche übersetzt hat, damit ich sie nun daheim nachmachen kann (das ist ein Leckerli !).

 eim Einkauf im Coop-Markt haben wir dann natürlich neben Walliser Wein auch Ziegenkäse und Käsefondue gekauft, denn das waren leckere Tipps aus der Küche der Hütte bzw. vom Sport Bistro in Chamonix und wir haben im Haushalt alle „Gerätschaften“ dazu.
 

 
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